Bei der Otosklerose kommt es an der Verbindungsstelle des Steigbügels zum Innenohr zu einer Verkalkung und der Steigbügel verliert seine Beweglichkeit. Je nach Verkalkungsgrad erleidet der Patient einen Hörverlust, da die von außen kommenden Geräusche nicht an das Innenohr übertragen werden können. Neben Hörverlust sind auch Beschwerden über Tinnitus, Schwindel und Dysbalancen zu sehen.

Gründe dafür:

Obwohl die genaue Ursache nicht bekannt ist, wurde eine genetische Übertragung nachgewiesen. Es wurde berichtet, dass einige Virusinfektionen und hormonelle Faktoren diese Krankheit verursachen, und diese Krankheit schreitet bei schwangeren Frauen schnell fort. Sie wird bei Frauen etwa zweimal häufiger beobachtet als bei Männern. Die Krankheit tritt im Durchschnitt im Alter zwischen 15 und 45 Jahren auf. Der Beginn vor dem zehnten Lebensjahr und nach dem 45. Lebensjahr ist selten.

 

Diagnose:

Die Diagnose wird durch eine Ohruntersuchung und einige Hörtests gestellt. Der Verkalkungsfokus kann in der Computertomographie dargestellt werden. Die Tatsache, dass der Steigbügel während der Operation nicht beweglich ist, bestätigt die Diagnose.

Behandlung:

Chirurgisch wird der Steigbügel entfernt und eine Prothese an seiner Stelle platziert. Hörgeräte können bei Patienten verwendet werden, die nicht operiert werden möchten oder deren Hörverlust nicht für eine Operation geeignet ist.

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